Was ist Kreativität?

Ist Kreativität angeboren, kann man sie lernen oder ist sie eher so etwas wie eine Haltung? Sind kreative Menschen eigentlich glücklicher oder erfolgreicher im Beruf als weniger kreative Menschen? Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns in diesem Blog, der aus unterschiedlichen Perspektiven einen Blick auf das Thema Kreativität wirft. Im Zentrum stehen neben praktischen Methoden und Tipps die Geschichten von Menschen, die für uns authentisch getestet haben, mit welchen Kreativtechniken sie im Arbeitsleben und in ihrem Alltag  kreativ(er) werden. 

In den letzten Jahren hat die Kreativität wieder eine Art Renaissance erlebt: Es erscheinen mittlerweile ganze Ratgeberbücher zum Thema, die Kreativ- und Do-it-yourself-Branche boomt in einigen Bereichen wie schon lange nicht mehr, und auch der professionelle Weiterbildungsmarkt hat das Thema für sich entdeckt. Wer möchte, kann sich also in Workshops zeigen lassen, was Kreativität eigentlich ist, welche Methoden zu einem passen und wie man seinen Alltag insgesamt kreativer gestalten kann.

Kreativ ist aber nicht gleich kreativ. Die eine bevorzugt feste Zeiten, Rituale und schwört auf bestimmte Gegenstände, der andere hat die besten Ideen im sprichwörtlichen kreativen Chaos und schreibt zur Not auch auf der Tischplatte weiter, wenn das Notizpapier zur Neige geht.  

Ganze drei Monate lang haben sich Menschen von uns für unser Kreativ-Langzeitexperiment über die Schulter schauen lassen. Was passiert, wenn man mit einem leeren Journal und schönen Schreibgeräten seinen Ideen ganz „analog“ freien Lauf lässt? 

Bei der Auswahl der TesterInnen ging es nicht darum, Menschen zu finden, die sowieso schon immer alles künstlerisch perfekt hinbekommen, auch wenn unter ihnen welche sind, die sehr gut zeichnen können. Was uns interessiert hat, sind v.a. unterschiedliche Zugänge zur Kreativität: Was funktioniert bei der einen gut, beim anderen nicht so gut, und warum ist das so? Welche Methoden können die TesterInnen empfehlen und was hat ihnen das Experiment über sie selbst und ihre Kreativität verraten?

Je nach Veranlagung und Vorlieben funktionieren bestimmte kreative Methoden bei der einen besser und beim anderen weniger gut. Es gibt also nicht die eine, „richtige“ Form von Kreativität, sondern viele verschiedene – man muss also keine Künstlerin oder genialer Entwerfer sein, um in Beruf und Freizeit kreativ zu sein. Manchmal reichen auch kleine Veränderungen, damit man neue Ideen entwickeln und sein eigenes kreatives Potenzial für sich nutzen kann. Lassen Sie sich also von uns inspirieren!

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