Brain Writing

Kreativmethode Brain Writing

Jeder hat schon einmal von der Methode des Brainstormings gehört, doch was hat es mit dem Brain Writing auf sich?  Im Unterschied zur Kreativtechnik des Brainstormings findet das Brain Writing schriftlich statt, das heißt auch introvertiertere Naturen kommen zum Zug und können ihre Ideen zu einem bestimmten Thema in die Gruppe einbringen. 

Wie läuft so ein Brain Writing ab?

Zunächst wird als Ausgangspunkt eine bestimmte Frage, ein Problem oder ein Ziel schriftlich ausformuliert und für alle gut sichtbar aufgehängt, z.B. auf einem Whiteboard oder einer Flipchart.

In einem zweiten Schritt schreibt jeder für sich auf, was ihm oder ihr zur Frage oder dem Problem einfällt. Hierfür eignen sich am besten Karten, die man später an dem Whiteboard oder der Flipchart anbringen kann.

Wichtig: In dieser Phase zählt Masse, nicht Klasse! 

Während der Brain Writing-Phase wird nichts bewertet oder zensiert, die Zettel bleiben außerdem anonym. Kreatives Herumspinnen ist bei dieser Methode absolut erwünscht und man darf auch solche Ideen notieren, die man sonst nie laut äußern würde.

Nach der kreativen Schreibphase sollte man am besten eine Pause einlegen, in der die oder der GruppenleiterIn die eingesammelten Ideen schon einmal grob vorsortiert und in unterschiedliche Kategorien einsortiert.

Gemeinsam werden dann in einem letzten Schritt die so zusammengestellten Ideen auf ihr Erfolgspotenzial hin überprüft und durch um notwendige nächste Schritte, Maßnahmen, mögliche Gefahren etc. ergänzt.

 Schwierigkeitsgrad der Kreativtechnik:
Gering 
Zeitlicher Aufwand:
ca. 60 Minuten für eine Runde 
Benötigte Materialien:
Methodenkarten, Whiteboard oder Flipchart-Papier, farbige Marker 
Geeignet für:
Teams ab drei Personen, die neue Ideen entwickeln möchten 
Besondere Rollen:
eine Person, die die Methode anleitet und die Ergebnisse nach Gruppen sortiert und das Endergebnis bildlich festhält 

Wichtig: Der Erfolg der Methode hängt stark davon ab, wie gut die Eingangsfrage formuliert oder das Problem definiert ist! Zu offene Fragen bieten häufig zu wenig Richtung, während zu eng gestellte die Antwortmöglichkeiten zu stark einschränken. Aus diesem Grund sollte die eigentliche Frage oder Aufgabe sorgfältig ausgewählt und ausformuliert werden.

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